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Die städtebauliche Ausbildung der Baukörper des Wohnhochhauses am Nordbahnhof dient sowohl der Optimierung der gebäudeinternen Nutzungsbedingungen als auch der Ausbildung eines attraktiven und offenen Außenraums.
Der Entwurf übernimmt die Grundsätze des Masterplans und reagiert mit einer klaren geometrischen Baukörperausformung auf die Umgebung. Durch die Stellung der Gebäude entstehen zwei großzügige Freiräume als Pufferzonen zwischen den urban genutzten Freibereichen an der Nordbahnstraße und der von Freizeitnutzungen geprägten „Freien Mitte“. In den jeweiligen Übergangsbereichen gibt es dementsprechend unterschiedliche räumliche Ausformungen: engere Passagen an der Nordbahnstraße – weitere Öffnungen hin zur „Freien Mitte“. Die Übergänge zur Freien Mitte sind durch die Gebäudestellung so ausgebildet, dass die Räume nicht zum bahnbegleitenden Grünraum hinauslaufen, sondern, dem halböffentlichen Charakter entsprechend, taschenartig gefasst sind.
Der Baukörper des Hochhauses nimmt die Richtungen der umgebenden Stadt auf und bietet den Wohnungen optimale Belichtung und Orientierung. Er erzeugt mit seiner zur Freien Mitte gerichteten, ab dem dritten Obergeschoss auskragenden Front eine seiner Höhe und städtebaulichen Wichtigkeit entsprechende übergeordnete Wirkung und tritt in Dialog zum schräg gegenüber liegendem Hochhaus auf dem Baufeld 8.
Gebäudestruktur Hochhaus
Die beiden Foyerbereiche des Gebäudes sind, der stadträumlichen Situation und den vorhandenen topografischen Gegebenheiten entsprechend, an den nordwestlichen und südöstlichen Gebäudeecken auf unterschiedlichen Niveaus angeordnet. Der adressbildende Eingang an der Dresdnerstraße wird über den Hochausvorplatz in räumlicher Verlängerung der Taborstraße erreicht. Zweigeschossig ausgebildete steht es in räumlicher Verbindung mit der Vordachkonstruktion die als Windschutz dient und dem Vorplatz eine räumliche Fassung gibt.
Alland